Ralf Schütz Office Concierge

INTERVIEW MIT RALF SCHÜTZ, RAS

„Der geborene Concierge“

Ralf Schütz, 52, sagt selbst, dass das Helfen Teil seiner DNA ist. Und so ist der Beruf des Concierge eine logische Wahl, aber auch eine täglich erfüllende Aufgabe. Seine Menschenkenntnis und Erfahrung sind seine wertvollsten Arbeitsmittel in der leidenschaftlichen Ausübung seiner Tätigkeit. In einem Münchener Bürogebäude ist er seit 12 Jahren für RAS im Einsatz. Seine Kunden reichen dort vom Praktikanten bis zum CEO. Der gelernte Restaurantfachmann stammt aus dem Rheinland und wollte nach der Ausbildung unbedingt am Empfang arbeiten. Seit 1998 ist er Concierge und lernte an vielfältigen Stationen, worauf es bei der Erfüllung der Wünsche anspruchsvoller Kunden ankommt – vom Breidenbacher Hof in Düsseldorf über das Vier Jahreszeiten München und Adlon in Berlin.

Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf?

„Dass ich mit einem guten Netzwerk alles organisieren kann. Und dieses Netzwerk wächst – manchmal auch durch fantastische Zufälle im Leben. Ich liebe meinen Beruf, denn er steht für Abwechslung und immer neue Herausforderungen. Zusätzlich braucht es die Fähigkeit, Menschen in kürzester Zeit einzuschätzen, um einen Wunsch erfüllen zu können. Dem positiven Feedback meiner Kunden folgend ist meine Trefferquote sehr hoch.“

 

Was dürfen Ihre Kunden bei Ihnen erwarten?

„Ich bin bereits 7 Jahre in diesem Büroobjekt. Meine Kunden schätzen mich, denn ich stehe für den freundlichen Empfang eines Concierge, den sie immer fragen und sich anvertrauen können. Ich finde immer eine Lösung und bin absolut verschwiegen. Darüber hinaus pflege ich ein gutes Verhältnis zu allen und bin ich mit den Jahren ein Vertrauter der Mitarbeiter geworden, der sogar Skeptiker überzeugt.“

 

Beschreiben Sie uns einmal einen typischen Arbeitstag.

„Ich beginne um 8 Uhr, bin aber gern schon 7.30 Uhr vor Ort, um ganz in Ruhe den Tag zu beginnen. Wir haben hier einen Concierge Desk, manche nennen es auch Loge. Ich bin sehr gut für jeden Besucher und Mitarbeiter zu sehen. Hier richte ich mich am Morgen mit meinen Arbeitsmitteln ein. Ich schalte die Beleuchtung ein und beginne meinen Rundgang, um die Türen aufzuschließen, die Empfangshalle auf Sauberkeit zu prüfen und die Sicherheitseinrichtungen zu kontrollieren. Zur typischen Büroarbeitszeit um 9 Uhr begrüße ich die meisten Mitarbeiter und Unternehmer, die das Gebäude betreten. Danach ist jeder Tag abwechslungsreich und nie langweilig. Gäste empfangen und anmelden, Lieferanten koordinieren, Post- und Paketversand organisieren. Für einen Kunden stemmen wir die gesamte Geschäftspost. Ich betreue neben dem Telefon auch den Transfer mit Taxis, Tischreservierungen, Wäscheservice und den Konferenzraum für Meetings. “

Ich liebe meinen Beruf, denn er steht für Abwechslung und immer neue Herausforderungen.

Ralf Schütz, Concierge der RAS

Concierge-Mitarbeiter sind dafür bekannt, mit einem außergewöhnlichen Servicebewusstsein zu begeistern. Wie gelingt Ihnen das?

„Ich erkläre es Ihnen an einem Beispiel: Ein Kunde musste geschäftlich nach St. Moritz, was ich auf seinen Wunsch hin mit einem Privatflieger organisierte. Auf die übliche Nachfrage der Fluggesellschaft nach dem aus Sicherheitsgründen vorgeschriebenen Ausweichflughafen reagierte er fast erbost. Er hatte bewusst ein Privatflugzeug nehmen wollen, um definitiv in St. Moritz anzukommen und so Zeit zu sparen. Nach wenigen Anrufen war das geklärt. In der Organisation war mir aufgefallen, dass es am Flughafen in St. Moritz Webcams gibt. So verfolgte ich die Landung des von mir organisierten Flugs. Im Moment des Aussteigens aus dem Flugzeug am gewünschten Ziel rief ich meinen Kunden auf dem Handy an. Meine Worte „Herzlich willkommen in St. Moritz“ verschlugen ihm die Sprache. Das war ein echter Concierge-Moment.“

 

Gibt es eine weitere Anekdote, die Sie gern mit uns teilen möchten?

„Ein Concierge lebt für das Helfen und schätzt die Herausforderung. Wir sind darüber hinaus weltweit in einem Netzwerk namens „Les Clefs d’Or – Die Goldenen Schlüssel – Vereinigung der Hotelconcierges“ organisiert. So unterstützen wir uns bei der Erfüllung von Wünschen gegenseitig. Da hilft also manchmal ein wildfremder Kollege, um ungewöhnliche Wünsche an unbekannten Orten zu erfüllen. Ein wirklich gutes Gefühl.
Aber zur Anekdote: Ein Kunde hier im Haus wollte seinen 50. Geburtstag mit einer besonderen Reise nach Norwegen auf einem ganz bestimmten Kreuzfahrtschiff verbringen. Er bekam aber nur eine Innenkabine und berichtete mir dies mit enttäuschtem Gesichtsausdruck. Ich übernahm und konnte ihm die gewünschte Außenkabine ab Hamburg innerhalb von 30 Minuten organisieren. Bei der Ankunft in der Kabine wartete dann sogar noch ein besonderer Gruß, den ich dank meines Netzwerks über einen Hoteldirektor der Kreuzfahrtlinie organisiert habe. Der sofortige Dank des Kunden per Telefon war mir eine große Freude.“

Ich finde immer eine Lösung und bin absolut verschwiegen.

Ralf Schütz, Concierge der RAS

Wie schätzen Sie die zukünftige Entwicklung für die Nachfrage nach Concierge Services ein?

„Ich beobachte es und merke es auch im Gespräch mit Kollegen und Kunden: Der Stellenwert des Concierge wird weiter wachsen. Warum? Der persönliche Kontakt, der im Gespräch und vor allem in der Lösung einer Herausforderung sehr viel Raum für Individualität bietet, ist nicht durch das Internet oder eine sprach gesteuerte, automatisierte Hotline zu ersetzen. Der Concierge als Serviceberuf wird in meinen Augen eine Schlüsselposition werden, denn wirklich guter Service wird von vielen Menschen geschätzt. Er bereichert und erleichtert das Leben um ein Vielfaches!“

 

Wie sind Sie zu RAS gekommen?

„Durch einen glücklichen Zufall. Nachdem ich von Düsseldorf nach Berlin gezogen bin und im „Schlosshotel Vier Jahreszeiten – Designed by Karl Lagerfeld“ im Grunewald (das heutige Schlosshotel Berlin by Patrick Hellmann) als Chefconcierge für den Empfang arbeitete, sprach mich ein Freund an. Er meinte, ich würde super ins Adlon passen und so lernte ich 1998 Raffaele Sorrentino kennen und schätzen. Viele Jahre arbeiteten wir dort zusammen. Und zu RAS kam ich im Jahr 2010, weil ich darin eine neue Herausforderung sowie interessante Aufgaben sah.

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Was schätzen Sie an Ihrem Arbeitgeber?

„Das Unternehmen übernimmt soziale Verantwortung, was wir als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter insbesondere in der Corona-Pandemie deutlich gespürt haben. Darüber hinaus haben die Standortleiter und die Kollegen im Personalbereich immer ein offenes Ohr – das weiß ich zu schätzen. Die Loyalität zwischen Mitarbeitern und Führungskräften ist groß und wir vertrauen uns. Für mich persönlich ist es auch die Work-Life-Balance mit geregelten Arbeitszeiten, die ich dank RAS gefunden habe.“

 

Wie vervollständigen Sie den Satz: Ich mag Service, weil …

„… ich das Helfersyndrom mitgegeben bekommen habe und es in diesem Beruf ausleben kann.“

 

Herr Schütz, vielen Dank für das Gespräch.

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