RAS Mitarbeiter Peter Georg Forreiter

INTERVIEW MIT PETER FORREITER, RAS

„Ich überrasche mit Geschwindigkeit!“

Peter Forreiter, 54, ist nach einem vielseitigen beruflichen Leben 2016 bei RAS angekommen. Der gelernte Koch hat als Angestellter und Selbständiger gearbeitet, wobei er nicht immer in der Gastronomie im Einsatz war, sondern auch als ebenfalls gelernter Mediengestalter und Kinderfotograf. Seine Kreativität, sein Mut und seine Persönlichkeit öffnen ihm Türen und schaffen Vertrauen. Für die RAS ist er seit 2017 verantwortlicher Concierge in einem Wohnobjekt in Berlin und ist gern Vertrauensperson der Bewohner.

Beschreiben Sie uns einmal das Objekt, in dem Sie arbeiten.

„Das Objekt ist ein Wohngebäude im Herzen Berlins mit 120 Eigentumswohnungen und 2 Gewerbeeinheiten unweit vom Museum Hamburger Bahnhof und der Charité. Die Wohnungen werden zum Teil von den Eigentümern und zum Teil von Mietern bewohnt. Das Publikum ist sehr international und bunt gemischt. Hier wohnen viele Familien – aktuell haben wir zwei Schwangere. Es wohnen Singles, Pendler, internationale Manager, Ärzte, Professoren und Promis bei uns. Das Durchschnittalter beträgt ca. 40 Jahre.“

 

Wie sieht ein typischer Tag bei Ihnen aus?

„Um 7 Uhr öffnen wir, d.h. ich öffne meinen Arbeitsplatz, ein abschließbarer Desk, und prüfe die Sicherheitstechnik. Das interessante an meinem Arbeitsplatz ist, dass Raffaele Sorrentino damals sogar in die Planung des Empfangsbereichs involviert war, sodass ein prominenter Concierge Desk nach seinen Wünschen realisiert werden konnte.

Wenn ich mich eingerichtet habe, mache ich einen Überprüfungsrundgang und achte auf Sauberkeit und die Funktionsweisen der Sicherheitsanlage. Dann geht es an die E-Mails und das Protokoll des Kollegen vor mir lesen, um immer perfekt auf die Situation und Nachfragen der Bewohner vorbereitet zu sein. Nicht selten nehme ich auch schon mal einen Lappen in die Hand bevor das Reinigungsunternehmen kommt. Wofür? Wir haben viel Glas, was gern berührt wird. Und mir ist wichtig, dass es ordentlich ist. Ab dann ist jeder Tag anders. Lieferungen kommen und werden organisiert. Ich verwalte auch die Schlüssel, sodass Handwerker und Hausverwaltung Aufgaben im Haus erledigen können.“

 

Wie würden Sie Ihre Tätigkeit hier vor Ort beschreiben?

„Ich bin die Sekretärin von 120 Chefs und da kommt man nie zur Ruhe. Das gefällt mir.“

Die Dankbarkeit meiner Kunden ist mein größtes Geschenk.

Peter Forreiter, Concierge der RAS

Welche Rolle nehmen Sie für die Bewohner ein?

„Ich bin Ansprechpartner für alle Fragen der Bewohner und erfülle deren Wünsche sehr gern. Es sind viele junge, unkomplizierte und internationale Bewohner in diesem Gebäude. Sie glauben nicht, wie viel man hier erklären kann. Andere Kulturen heißt auch andere Gewohnheiten, Wohnformen und Verhaltensweisen im Miteinander. Da erkläre ich auch schon mal intensiv des Systems der Mülltrennung in Deutschland. Und in der Abendschicht bin ich manchmal auch der „Barkeeper“ an meinem Arbeitsplatz. Nicht weil ich Getränke ausschenken würde, sondern weil dann Ruhe einkehrt und die Bewohner ein wenig ins Plaudern kommen. Viele kenne ich schon lange, andere sind neu oder weit weg von Zuhause, aber alle mögen ein freundliches Gesicht und meine Hilfsbereitschaft.“

 

Was lieben Sie an Ihrem Beruf?

„Ich liebe es immer behilflich zu sein, auf die Menschen zugehen und ideenreich in der Lösung von Herausforderungen zu sein. Die Dankbarkeit meiner Kunden ist mein größtes Geschenk.“

Ich liebe Service, weil er es wert ist, geliebt zu werden. Denn wenn er nicht geliebt wird, wird er eingehen.

Peter Forreiter, Concierge der RAS

Wollen Sie eine Anekdote aus Ihrem Arbeitsalltag mit uns teilen?

„Offen gesprochen freue ich mich, wenn nichts Ungewöhnliches passiert. Eine charmante Geschichte teile ich gern: Eine Bewohnerin kam aufgebracht zu mir, da sie ihren Kater vermisst und glaubt, dass er vom Balkon gesprungen sei. 4 Treppenhäuser inkl. Auf-und Abstieg in die 6 Etagen sowie einen Rundgang um das Gebäude später, kein Kater in Sicht. In den nächsten zwei Tagen kamen verschiedene Bewohner zum Empfang und berichteten von einem Schatten am Balkon. Oder jemand bat mich, die Katze, die im Wohnzimmer sitzt, doch bitte einzusammeln. In der Wohnung angekommen, war die Katze weg. Nach geschlagenen 3 Tagen kehrte der Kater zur Besitzerin zurück, die sich überglücklich bei mir meldete.
Wir rekapitulierten den Kater-Ausflug aufgrund der unterschiedlichen Geschichten, die mir von den Bewohnern erzählt wurden. Das Ergebnis: Der Kater war nie vom 1. OG auf den Gehweg gesprungen, sondern machte einen Ausflug rund ums Haus – von Balkon zu Balkon. Die Länge des Ausflugs ist auf die Größe des Objekts zurückzuführen und auf den Balkonen, der damals gerade nicht belegten Wohnungen, muss er geschlafen haben.“

 

Ein Concierge begeistert und überrascht. Wie schaffen Sie das bei Ihren Kunden?

„Mein Anspruch ist die Aufgaben schnell und zufriedenstellend zu erledigen. Das Überraschende ist da vermutlich die Geschwindigkeit.

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Wie sieht Ihrer Meinung nach die Zukunft des Concierge-Berufes aus?

„Ich sehe es ja an der Entwicklung von RAS. Wir sind von einer lokalen Präsenz mit ca. 115 Mitarbeitern – als ich 2016 anfing – auf inzwischen 220 Mitarbeiter weltweit gewachsen. Wir sind in Wohn- und Bürogebäuden genauso wie auf Kreuzfahrtschiffen und Shopping Malls. Und ich glaube, das Wachstum in der gesamten Branche setzt sich fort, denn der Bedarf ist enorm. Diese Serviceart ist an den verschiedenen Objekten und Standorten immer individuell.“

 

Wie sind Sie zu RAS gekommen?

„Ein Freund von mir brachte mich auf die Idee, mich bei RAS zu bewerben. Er war bereits seit 2009 Mitarbeiter und schwärmte in den höchsten Tönen. Ich bewarb mich und wurde nach einigen Gesprächen inklusive eines mit Herrn und Frau Sorrentino am 1. Juni 2016 das erste Mal in meinem Leben Concierge. Ich begann als Springer, das heißt wo auch immer man mich brauchte, war ich im Einsatz – oft auch im Nachtdienst. Ein Jahr später startete ich als Hauptconcierge mit einem kleinen Team und bin bis heute glücklich hier vor Ort.“

 

Was schätzen Sie am Arbeitgeber RAS?

„Das Unternehmen ist relativ schnell gewachsen. Und wenn ich andere Unternehmen betrachte, dann wurde dort die Unternehmensleitung mit dem Erfolg und der Größe arrogant und entfernte sich von den Mitarbeitern. Aber bei RAS ist das nicht so! Herrn Sorrentino und seiner Frau ist die Nähe zu den Mitarbeitern und die familiäre Atmosphäre bei allem Erfolg und Wachstum bis heute besonders wichtig. Sie stehen hinter uns und interessieren sich für uns. Wir bekommen auch mal persönliche Nachrichten von den beiden, in der ich echtes Interesse aber auch absolutes Vertrauen spüre.“ 

 

Herr Forreiter, vielen Dank für das Gespräch.

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