INTERVIEW MIT FELIX VON BRAUN

Welchen Trends und Innovationen die Quartiers­entwicklung heute Raum geben sollte

Wer heute wegweisende Angebote als Antworten auf die Vielfalt an Veränderungen hat, der sichert den Wert seiner Immobilie nachhaltig ab. Felix von Braun, CEO der DPF AG in Berlin, ist kein Prophet, aber er zeigt auf, worauf es ankommt.

Quartiere im demografischen Wandel

Q: Herr von Braun, wie trifft eine Quartiersentwicklung den Nerv der Zeit, die gleich von mehreren Megatrends geprägt wird?

FvB: „Schon längst ist die strikte Trennung von Wohnen, Arbeiten und Einkaufen völlig überholt. So sind Quartiersentwicklungen, die verschiedene Nutzungen vereinen, gefragter denn je. Sie treffen den Nerv der Zeit und vor allem Bedürfnisse unterschiedlicher Zielgruppen. Das macht sie auch aus Investmentsicht zukunftsfähig. Denn Quartiere bedienen mehrere Megatrends gleichzeitig. Nicht nur durch die Corona-Pandemie und die zunehmende Digitalisierung sind innovative Konzepte des Wohnens und Arbeitens auf dem Vormarsch, die den Servicegedanken, die Versorgungssicherheit und Vernetzung einbeziehen. Sondern auch der demografische Wandel und die Veränderung der Bedürfnisse der Senioren prägen die gesamte Gesellschaft und machen alternative Formen des Wohnens im Alter und des Zusammenlebens dringend notwendig. Schließlich nutzen ‚ein Mehr an Service‘ und eine soziale Durchmischung nicht nur den Senioren, sondern werten auch das gesamte Quartier auf.“

Moderne Quartiere beziehen das Seniorenwohnen mit ein – dort gibt es eine große Angebotslücke und noch ein riesiges Investmentpotenzial.

Felix von Braun, CEO der DPF AG

Die neue Win-win-Situation im Quartier

Q: Wie sieht das neue Miteinander aus und was haben andere Nutzergruppen davon, wenn das servicestarke Seniorenwohnen im Quartier eine prominentere Rolle spielt?

FvB: „Gerade durch die Kombination unterschiedlicher Nutzungsarten – wie Wohnen, Büros, Einzelhandel, Gastronomie – in einem überschaubaren Areal eines Quartiers wird den Anforderungen unterschiedlichster Nutzergruppen nahtlos entsprochen. Das lässt sich in einem Quartier besser umsetzen als in einem einzelnen Projekt beziehungsweise Objekt. Was vor allem häufig unterschätzt wird: Quartiere bieten gute Möglichkeiten, dem dynamisch steigenden Bedarf an servicestarkem Seniorenwohnen zu begegnen. Die Assetklasse ist krisenresistent und wachstumsstark, aber es fehlt ganz klar das Produkt. Bereits jetzt fehlen in Deutschland 1,8 Millionen barrierefreie Wohnungen und ca. 600.000 Service-Wohnungen für Senioren – Tendenz deutlich steigend.

Denn es hat sich eine ganz neue Zielgruppe etabliert, die Silver Ager, die immer größer wird. Die ‚neuen Alten‘ sind so aktiv und lebensfroh wie keine ältere Generation vor ihnen und sie legen großen Wert auf ein selbstbestimmtes Leben. Deshalb steigt die Nachfrage nach servicestarkem Wohnen rasant. Genau das bieten Quartiere, wenn das Konzept stimmt: So machen kurze Wege und spezielle Serviceangebote ein autonomes und aktives Leben bis ins hohe Alter möglich. Gleichzeitig profitiert das ganze Quartier beispielsweise von Sport-, Kultur- und Gastronomieangeboten im direkten Umfeld. Es können Synergieeffekte für Jung und Alt gewonnen werden, durch eine moderne Infrastruktur, einen gehobenen Service, die Vernetzung im Quartier und durch eine gegenseitige Unterstützung – ein modernes Win-win.“

Schließlich kann ein professioneller Quartiers-Concierge als ‚Kümmerer‘ vor Ort Prozesse für Bewohner, Besucher und im Quartier ansässige Firmen deutlich vereinfachen.

Felix von Braun, CEO der DPF AG

Q: Wie ist die Entwicklung aus der Sicht der Investoren zu beurteilen?

FvB: „Quartiersentwicklungen haben das Potenzial, durch neue und vor allem bedarfsgerechte Gesamtkonzepte einen echten Mehrwert nicht nur für Nutzer, sondern auch für Investoren und Projektentwickler zu bieten. Denn sie sind integrative Konzepte mit hoher Zukunftsorientierung, die in einer eigenen Assetklasse spielen. Die Nutzungsvielfalt eines Quartiers sorgt für eine Diversifikation und verringert Risiken im Investment. Gleichzeitig wird eine enorme Nachfrage nach innovativen Mischkonzepten bedient. Nicht zuletzt schlummern allein im Seniorenwohnen und Betreutem Wohnen ein riesiger Bedarf und ein Investmentpotenzial von mehr als 100 Milliarden Euro auf Sicht der kommenden 15 Jahre.“

Produktmangel und steigende Nachfrage sorgen für geringe Leerstandsquoten sowie weitere Wertsteigerungen – entscheidende Kriterien für ein sicheres, rentables Investment.

Felix von Braun, CEO der DPF AG

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Großes Potenzial, aber kein Selbstläufer

Q: Was ist Ihr Fazit und welche Rolle kommt der Immobilienwirtschaft und den Stadtentwicklern zu?

FvB: „Quartiersentwicklungen können erhebliche Investment-Potenziale bergen, wenn sie mit innovativen Mischkonzepten verschiedenste Bedarfe bedienen. Allerdings muss auch einiges beachtet werden, damit zeitgemäße und lebendige Quartiere entstehen, die auch nachhaltig erfolgreich sind. Eine gute und bedarfsgerechte Infrastruktur, eine moderne Architektur sowie neue Formen des Co-Working und Co-Living, das auch altersgerechtes Wohnen mit einbezieht, gehören dazu. Möglichkeiten der Begegnung und des Austauschs der Quartiersnutzer sowie digitale Vernetzungen sind ebenfalls wichtig. Nicht zu unterschätzen ist die Standortwahl. Dabei müssen Quartiere nicht immer im Zentrum von Metropolen entstehen. Allerdings sollten sie auch nicht ganz abseits liegen, das heißt, Naherholungsgebiete im Umkreis und eine gute Anbindung an den Stadtkern sind klar von Vorteil. Auch die Stadtentwickler und die Immobilienwirtschaft sind gefragt, neuen Konzepten und Innovationen im Quartier mehr Raum zu geben – für die Weiterentwicklung von Lebens- und Arbeitsräumen und für moderne Städte und Gemeinden. Der Bedarf ist auf jeden Fall vorhanden.“

Q: Herr von Braun, vielen Dank für das Gespräch.

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